Roadshow – Investor Relations

Kurzdefinition

Bei Roadshows im Zuge der Investor Relations Arbeit handelt es sich um Treffen zwischen dem Managementteam eines Unternehmens und Finanzanalysten, Fondsmanagern und (potenziellen) Investoren, die an verschiedenen Standorten durchgeführt werden. Zweck einer solchen Investor Roadshow ist die Unternehmenspräsentation mit dem Ziel, möglichst viele neue Investoren vom eigenen Unternehmen zu überzeugen oder die Beziehung zu bestehenden Aktionären zu pflegen. Dadurch sollen mehr Aktien verkauft werden. Roadshows und Investorenkonferenzen gehören zu den beliebtesten Investor Relations Maßnahmen und stehen häufig in Verbindung mit dem IPO (kurz für: initial public offering; deutsch: Börsengang).

Was ist eine Roadshow?

Eine Roadshow ist eine Reihe von Events mit Präsentationen, die Unternehmen in der Regel vor dem Börsengang (IPO) durchführen, um möglichst viele Investoren zum Aktienkauf zu bewegen – ähnlich wie ein Sales Pitch oder klassische Werbemaßnahmen. Im Fokus steht bei der Investor Relations Roadshow jedoch der Aufbau langfristiger Vertrauensbeziehungen zu dem jeweiligen Unternehmen. Durchgeführt wird eine Roadshow in der Regel von der Emissionsgesellschaft und dem Managementteam. Die Veranstaltungen finden meist in größeren Städten wie München, Frankfurt, London oder New York statt.

Durch eine möglichst charismatische und authentische Eigeninszenierung soll das Interesse potenzieller Investoren an dem bevorstehenden Angebot geweckt werden. Es werden meist das Unternehmen, seine Geschichte und seine wichtigsten Mitarbeiter vorgestellt. Neben den IPO Roadshows gibt es auch die sogenannten Non-Deal Roadshows (kurz: NDRs), welche unabhängig vom Börsengang stattfinden. In diesen Fällen nutzen Unternehmen Roadshows für die Investor Relations Arbeit, ohne einen Börsengang anzustreben, etwa, um die Beziehungen zu den Investoren fortgehend zu pflegen. Auch bei diesen Roadshows reisen Mitglieder des Unternehmens zu verschiedenen Standorten und je nach Unternehmensgröße und Markt in verschiedene Länder, um mit verschiedenen Gesprächspartnern und Zielgruppen (Investoren, Analysten, Fondsmanagern) ins Gespräch zu kommen. Im Gegensatz zu den Veranstaltungen im Rahmen des Börsengangs werden bei NDRs keine Eigenkapitale oder Schuldtitel angeboten.

IPO Roadshows

Ein großer Teil der Roadshows gehören zu den Investor Relations Maßnahmen im Zuge des Börsengangs (IPO / initial public offering). Wenn ein Unternehmen den Gang an die Börse beschließt, reisen führende Mitarbeiter der Underwriting* Firma (Konsortialführer) und das Managementteam zu verschiedenen Standorten, um die Möglichkeit der Investition in das jeweilige Unternehmen einem möglichst breiten qualifizierten Publikum zu präsentieren.

Die Bedeutung von Roadshows für die Investor Relations Arbeit im Zuge eines Börsengangs darf keineswegs unterschätzt werden: In vielen Fällen ist sie entscheidend für den Erfolg des Börsengangs – schließlich werden Roadshows mit der Intention durchgeführt, unter den potenziellen Investoren eine Begeisterung für das Unternehmen und sein IPO zu wecken. Durch die gekonnte Eigenpräsentation soll das Interesse von (institutionellen) Anlegern, Analysten, Hedgefonds- und Fondsmanagern hervorgerufen werden. Zusätzlich haben das Unternehmen und seine Konsortialführer die Möglichkeit, Leistungen, Ziele und Zukunftsvisionen des Unternehmens vorzustellen und zu erläutern.

Die Bedeutung von Roadshows für die Investor Relations Arbeit im Zuge eines Börsengangs darf keineswegs unterschätzt werden: In vielen Fällen ist sie entscheidend für den Erfolg des Börsengangs – schließlich werden Roadshows mit der Intention durchgeführt, unter den potenziellen Investoren eine Begeisterung für das Unternehmen und sein IPO zu wecken. Durch die gekonnte Eigenpräsentation soll das Interesse von (institutionellen) Anlegern, Analysten, Hedgefonds- und Fondsmanagern hervorgerufen werden. Zusätzlich haben das Unternehmen und seine Konsortialführer die Möglichkeit, Leistungen, Ziele und Zukunftsvisionen des Unternehmens vorzustellen und zu erläutern.

Roadshow Investor-Relations-Veranstaltungen ziehen oft hunderte Interessenten an. Die Konferenzen können dabei sowohl größere Events mit Multimedia-Präsentationen sowie Frage-und-Antwort-Runden sein als auch persönliche Meetings mit besonders relevanten potenziellen Käufern. Bestandteile von Roadshow Events sind unter anderem:

  • Geschäftszahlen wie Erträge und Leistung
  • Umsatzwachstum der Vergangenheit
  • Gewinn-Prognosen und Wachstumspotenziale
  • Angesetzte Aktienkurse / Kursziele
  • Wertversprechen des Unternehmens (Value Proposition)
  • Virtuelle Übertragungen für nicht anwesende Investoren
  • Video- und andere Medienpräsentationen (etwa zur Vorstellung der Equity Story)
  • Treffen mit dem Managementteam und der Unternehmensleitung
  • Investitionsmöglichkeiten, die sich für die Teilnehmer der Konferenz unmittelbar und langfristig ergeben

Die Veranstaltungen dienen gleichzeitig als wertvolles Forum; bieten sie doch die Möglichkeit, in den direkten Austausch mit möglichen Käufern zu treten. Dabei können Bedenken in Diskussionen thematisiert und Erfolge betont werden. Zusätzlich können Investoren Roadshows auch den Emissionsbanken nützen: Ist der Bookbuilding-Prozess noch im Gange, liefern die von den Aktionären bekannt gegebenen Informationen eine Orientierung zur Ermittlung des Preises, den sie bereit sind, für die Wertpapiere der zukünftig börsennotierten Gesellschaft zu zahlen.

Nach den IPO Roadshows besteht für die Investor Relations Arbeit eine gesunde Grundlage und ein endgültiger Prospekt, der bei der Securities and Exchange Commission (SEC) eingereicht wird, kann für die potenziellen Aktionäre erstellt werden. Die bei den Investorenveranstaltungen gesammelten Informationen bieten eine Orientierung für den Anfangspreis des Angebots und das IPO Datum kann festgelegt werden.

Non-Deal Roadshows (NDRs)

Die sogenannten Non-Deal Roadshows sind Investor Relations Maßnahmen, die dem Zweck dienen, bestehende Aktionäre mit öffentlichen Informationen zu versorgen – für eine aktive sowie vertrauensbasierte Beziehung zum Emittenten. Wird diese Beziehung seitens des Emittenten gepflegt, zieht dies wiederum neue Investoren an. Im Detail erfüllen NDRs die folgenden Zwecke:

  • Aktionäre auf dem Laufenden halten über aktuelle Geschäfte und die Unternehmensvision
  • Vergrößerung der Investorenbasis
  • Pflege und Aufrechterhaltung einer starken Beziehung zwischen Unternehmen und Aktionären
  • Möglichkeit für Treffen mit Aktionären, die größere Veranstaltungen umgehen
  • Einholen von Feedback der Investoren

Auch wenn bei einer NDR keine Transaktionen angeboten werden, können sie den Erfolg des Unternehmens am Aktienmarkt steigern, indem sie das Interesse der Aktionäre an weiteren Käufen steigern.

Fortlaufender Vertrauensaufbau und langfristige Beziehungspflege

Auf den NDRs verfolgen Emittenten das Ziel eines Austausches mit potenziellen und bestehenden Aktionären. Während Roadshows im Rahmen der Investor Relations Arbeit vor dem Börsengang darauf abzielen, ein stabiles und positives Verhältnis zwischen Unternehmen und Investoren zu etablieren, dienen Non-Deal Roadshows dazu, die Unternehmensentwicklung authentisch zu präsentieren, um die Aktionärsbeziehung weiterhin langfristig und nachhaltig zu kräftigen. Gelungene NDRs können so zum Beispiel das Vertrauen der Aktionäre in ihr Investment steigern und somit zu Kapitalerhöhungen führen.

Die Bedeutung der Aktionärsidentifikation
für die Durchführung von Roadshows

Damit Emittenten Ihre Aktionäre gezielt ansprechen und zu Roadshows einladen können, müssen sie ihre Aktionäre selbstverständlich zunächst identifizieren. Mit den Lösungen des WM-SRD-Hubs haben Emittenten die Möglichkeit, einen Austausch mit den Investoren selbst zu initiieren, auch wenn die Wertpapiere über Verwahrungsketten mit mehreren Intermediären gehalten werden.

Zudem ermöglichen regelmäßige Abfragen der Aktionärsidentifikation (Shareholder Identification) die Analyse von Trends und Entwicklungen. Auch die geografische Verteilung der Investorenbasis kann transparent gemacht werden. Dadurch kann beispielsweise auch der Erfolg einer Roadshow zukünftig besser analysiert und wesentlich zur erfolgreichen Vorbereitung, Organisation und Durchführung von Roadshows beigetragen werden.

Erfahren Sie jetzt mehr über unsere effizienten Lösungen für Emittenten sowie für Intermediäre und Dienstleister, für die durch SRD II die Shareholder Identification ebenfalls relevanter geworden ist. Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

*Underwriter: Entitäten, die sich beim IPO eines Unternehmens verpflichten, einen gewissen Anteil der Emission selbst zu übernehmen, sollte eine komplette Abdeckung durch die Zeichnung des Publikums ausbleiben. Sie übernehmen jeweils eine Platzierungsgarantie für eine im Konsortialvertrag festgelegte Quote.

Bei Fragen sprechen Sie mich bitte an!

Edgar Neves Head of Sales – Financial Markets & Regulation

Edgar Neves
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